Fruchtig, fluffig und schmeckt nach Frühling: unsere leckere Tarte mit süß-saurem Rhabarber. Das perfekte Sonntagsdessert und vielleicht genau das Richtige für die Kaffeetafel am Muttertag – dabei vegetarisch und natürlich RE’SET geeignet.

Fertig in: 95 Minuten

Rhabarber-Tarte mit Baiser

Rhabarber-Tarte mit Baiser

Unsere Tarte mit Rhabarber und Baiser ist das Frühlingdessert par excellence – süß und erfrischend zugleich.

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Course: Rezepte, Dessert, Vegetarisch
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Backzeit

1

hour 

5

minutes

Zutaten

  • 400 g Rhabarber

  • 3 Eier

  • 1/2 Vanilleschote, das Mark herausgekratzt

  • 3 EL MA’NUKA Honig (für den Teig)

  • 250 g gemahlene Mandeln (blanchiert)

  • 1 EL Tapiokastärke

  • 40 g MA’NUKA Honig (für das Baiser)

  • Eine Springform oder 4-5 kleine Tarte-Förmchen

Zubereitung

  • Den Backofen auf 160°C vorheizen.
  • Für den Teig die Eier trennen und das Eiweiß beiseitestellen. Die Eigelbe mit dem Vanillemark, 3 EL Honig, gemahlenen Mandeln und der Tapiokastärke vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform oder in mehrere kleine Förmchen gleichmäßig verteilen und andrücken. Im vorgeheizten Backofen die Böden für 15 Minuten vorbacken. Aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 180°C aufheizen.
  • Den Rhabarber putzen. Junge Stangen können ungeschält bleiben, ältere Stangen mit fester Schale schälen, dafür die Schale der Länge nach abziehen. Den Rhabarber in 1-2 cm große Stücke schneiden und auf den Tarte-Böden verteilen und 30 Minuten im Ofen backen. Mit einem Backpapier abdecken, sollte der Tarte-Boden zu braun werden.
  • In der Zwischenzeit das Eiweiß steif schlagen und anschließend langsam den Honig unterziehen und nochmal verrühren, bis alles vermischt ist und eine glänzende Baiser-Masse entstanden ist.
  • Das Baiser auf den Rhabarber-Tartes verteilen und weitere 15-20 Minuten im Ofen backen. Evtl. kann das Baiser mit einem Backpapier abgedeckt werden, falls die Baiser-Masse zu schnell dunkel wird. Tartes aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Artgerechte Food Facts


Rhabarber-Tarte mit Baiser vorher-nachher

Rhabarber ist vitaminreich und hat verdauungsfördernde und keimtötende Eigenschaften. Er wirkt darüber hinaus blutreinigend. Vorsicht jedoch bei den Blättern: Sie enthalten Oxalsäure, weshalb sie nicht verzehrt werden sollten. Der Oxalsäure-Gehalt in Rhabarber nimmt zudem in den späten Sommermonaten zu. Daher wird Rhabarber nur bis Ende Juni geerntet.

Eier sind eine tolle Eiweißquelle und haben ihren festen Platz in einer artgerechten Ernährung. Sie sind außerdem eine gute Quelle für die gesunden Omega-3-Fettsäuren und enthalten zahlreiche Vitamine, wie Vitamin A, B, D und E. (Bitte beachte: Tierprodukte sind nur dann artgerecht, wenn auch das Tier artgerecht gehalten und gefüttert wurde.)

Vanille ist die fermentierte und getrocknete Fruchtkapsel der Vanilleorchidee. Genaugenommen ist Vanille ein Teil der Blüte. Essbare Blüten können zum Kochen verwendet werden, sehen schön und sommerlich aus und heben die Stimmung. Vanille kann die Cortisol-Empfindlichkeit positiv beeinflussen. Außerdem wirkt sie stimmungsaufhellend, aphrodisierend, belebend, entspannend, muskelstärkend, stoffwechsel- und verdauungsfördernd.

Mandeln haben eine hohe Kaloriendichte, sind aber sehr gesund. Die Kohlenhydrate in Mandeln und auch in Nüssen werden nur langsam während der Verdauung freigesetzt. Mandeln enthalten viel pflanzliches Eiweiß und sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Außerdem wirken sie antioxidativ.

Tapiokastärke: Die Stärke der Maniok-Pflanze wird Tapioka genannt und ist als Tapioka-Mehl oder in Kugel-Form erhältlich. Das Urnahrungsmittel Maniok (oder auch Kassava oder Yuca genannt) ist eine Knolle, die ähnlich wie Kartoffeln oder Süßkartoffeln unter der Erde wächst und große Speicherorgane für Stärke besitzt. Tapioka ist ein mengenmäßig artgerechtes Lebensmittel, welches als glutenfreie Stärke alternativ eingesetzt werden kann.

Honig gilt seit Jahrtausenden als natürliches Heilmittel und ist bekannt für seine Wirkung gegen Pathogene wie Viren und Bakterien. Manuka-Honig wirkt hier am besten – sein hoher Methylglyoxal-Gehalt (MGO) macht ihn einzigartig. Generell ist Honig besser, je dunkler er ist, denn dann ist der Pinostrobingehalt höher.

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