Ein Kuchen, perfekt für den Frühling. Süß und sauer kombiniert durch Honig und Rhabarber. Glutenfrei und RE’SET geeignet.

Fertig in: 60 Minuten

Artgerechter Rhabarberkuchen

Artgerechter Rhabarberkuchen

Ein Kuchen für den Frühling. Rhabarber & Honig – säuerlich & süß. Saftig, aromatisch und lecker. Glutenfrei und RE’SET geeignet.

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Gang: Desserts, Rezepte, Vegetarisch
Portionen

12

Stücke
Zubereitungszeit

25

minutes
Backzeit

35

minutes

Zutaten

  • 4 Stange Rhabarber (ca. 450 g)

  • 4 Eier

  • 1 Prise Salz

  • 200 g Kokosjoghurt

  • 5 EL Honig, z.B. MA’NUKA

  • 1 Bio-Zitrone

  • 1 Vanilleschote

  • 200 g gemahlene Mandel

  • 100 g Mandelblättchen

Zubereitung

  • Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen.
  • Den Rhabarber waschen, die Blätter entfernen und in 2 cm große Stücke schneiden. Die Schale der Zitrone abreiben. Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen.
  • Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, eine Prise Salz zugeben und mit dem Handrührgerät für 2-3 Minuten schaumig schlagen. Kokosjoghurt, Honig, Zitronenschalenabrieb und Vanillemark unterrühren. In einer zweiten Schüssel die gemahlenen Mandeln mit den Rhabarberstücken vermischen, somit sinken sie anschließend nicht auf den Boden.
  • Eine 26cm große Springform mit Backpapier auslegen und die Hälfte der Mandelblättchen auf dem Boden verteilen.
  • Die Mandel-Rhabarber-Mischung unter die Teigmasse heben und in die Springform füllen. Mit den restlichen Mandelblättchen bestreuen und im Backofen für ca. 35-40 Minuten backen.

Artgerechte Food Facts


Rezept für artgerechten Rhabarberkuchen. Gesund und glutenfrei.

Rhabarber ist vitaminreich und hat verdauungsfördernde und keimtötende Eigenschaften. Er wirkt darüber hinaus blutreinigend. Vorsicht jedoch bei den Blättern: Sie enthalten Oxalsäure, weshalb sie nicht verzehrt werden sollten. Der Oxalsäure-Gehalt in Rhabarber nimmt zudem in den späten Sommermonaten zu. Daher wird Rhabarber nur bis Ende Juni geerntet. Oxalsäure ist wird jedoch auch erst in höherer Konzentration gesundheitsschädlich – die Konzentration in Lebensmitteln ist meist gering, weshalb der Verzehr in Maßen keine Probleme darstellt.

Honig gilt seit Jahrtausenden als natürliches Heilmittel und ist bekannt für seine Wirkung gegen Pathogene, wie Viren und Bakterien. Manuka Honig wirkt hier am besten – sein hoher Methylglyoxal-Gehalt (MGO) macht ihn einzigartig. Generell ist Honig besser, je dunkler er ist, denn dann ist der Pinostrobingehalt höher. Honig sollte nicht zu lange stark erhitzt werden, da die gesundheitsförderlichen Stoffe sonst schnell zerstört werden. Deshalb den Honig erst zum Schluss hinzufügen und nur kurz erhitzen.

Eier sind eine tolle Eiweißquelle und haben ihren festen Platz in einer artgerechten Ernährung. Sie eine gute Quelle für die gesunden Omega-3-Fettsäuren und enthalten zahlreiche Vitamine, wie Vitamin A, B, D und E. (Bitte beachte: Tierprodukte sind nur dann artgerecht, wenn auch das Tier artgerecht gehalten und gefüttert wurde.)

Mandeln haben eine hohe Kaloriendichte, sind aber sehr gesund. Die Kohlenhydrate in Mandeln und auch in Nüssen werden nur langsam während der Verdauung freigesetzt. Mandeln enthalten viel pflanzliches Eiweiß und sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Außerdem wirken sie antioxidativ.

Kokos ist ein sehr guter und artgerechter Energielieferant.

Die Vanille ist die fermentierte und getrocknete Fruchtkapsel der Vanilleorchidee. Genaugenommen ist Vanille ein Teil der Blüte. Essbare Blüten können zum Kochen verwendet werden, sehen schön und sommerlich aus und heben die Stimmung. Vanille kann die Cortisol-Empfindlichkeit positiv beeinflussen. Außerdem wirkt sie stimmungsaufhellend, aphrodisierend, belebend, entspannend, muskelstärkend, stoffwechsel- und verdauungsfördernd.

Zitronen haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, vor allem Vitamin C, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Außerdem aktiviert sie Leberenzyme, die uns beim Entgiften helfen können.