Curry mit Reis aber ohne Reis? Ja, das geht: Mit Blumenkohl. Eine leckere, gesunde Mahlzeit – wie immer RE’SET geeignet.

Fertig in: 45 Minuten

Curry mit Garnelen & Blumenkohlreis

Curry mit Garnelen & Blumenkohlreis

Dieses Curry ist schnell gemacht, voller guter Zutaten und nutzt als Reis-Ersatz Blumenkohl. Dadurch ist es low carb – und natürlich gesund und RE’SET geeignet.

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Gang: Hauptspeisen
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

15

minutes

Zutaten

  • 500 g Garnelen, küchenfertig

  • 2 Schalotten

  • 2 rote Paprika

  • 1 EL Kokosöl

  • 2 EL rote Currypaste

  • 800 ml Kokosmilch

  • 100 g Spinat

  • 1 Limette

  • 1 kleiner Blumenkohl

  • 1 EL Olivenöl

  • Salz, Pfeffer

  • Optional: Chilischote, Koriandergrün oder Thaibasilikum

Zubereitung

  • Die Garnelen waschen, putzen und ggf. entdarmen. Dafür den Rücken der Garnelen von Kopf bis Schwanz mit einem kleinen Schnitt einritzen und den Darm herausziehen. Mit etwas Wasser ausspülen. Die Zwiebel schälen und in Spalten schneiden. Paprika waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden.
  • Das Kokosöl in einem großen Topf oder Wok erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit der Currypaste einrühren und kurz anbraten. 2-3 Esslöffel der Kokosmilch zugeben und für ein paar Minuten einköcheln, bis sich kleine Bläschen bilden. Die restliche Kokosmilch unterrühren und die Garnelen und Paprika zugeben. Gut durchmischen und so lange köcheln, bis die Garnelen gar sind. Kurz vorm Servieren den gewaschenen Spinat unter das Curry heben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Limettensaft abschmecken.
  • Den Blumenkohl waschen, die Blätter entfernen und auf einer Küchenreibe fein reiben. 1 EL Olivenöl in einer tiefen Pfanne erwärmen und den Blumenkohlreis bei mittlerer Hitze 5-8 Minuten darin garen. Den Blumenkohlreis mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Curry servieren.
  • Nach Belieben mit Chilischote, Korianderblättern oder Thaibasilikum garnieren.

Artgerechte Food Facts


Rezept für Curry mit Garnelen & Blumenkohlreis

Garnelen bzw. Meeresfrüchte wandeln pflanzliche Nahrung in Proteine um und sind daher eine gute artgerechte Alternative zu Fleisch. Sie enthalten viele der wertvollen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA und zudem das Spurenelement Jod.

Blumenkohl ist genau genommen eine Blüte bzw. der Knospenstand von Kreuzblütern. Er enthält den Stoff Sulphoraphan, der besonders in Kombination mit Kurkuma seine Wirkung entfaltet und antientzündlich und antikanzerogen wirken soll.

Currypaste bzw. -Paste ist eine tolle Möglichkeit eine Vielfalt an Gewürzen zu verwenden, was sich wiederum positiv auf die Darmflora auswirkt. Gerade Kurkuma, Ingwer und Chili haben viele gesundheitsförderlichen Aspekte.

Paprika zählt als Nachtschattengewächs zum mengenmäßig artgerechten Gemüse. Besonders rote Paprika besitzt einen hohen Gehalt an Vitamin C und Betacarotin. Milde Gemüsepaprika enthält ähnlich wie Chilischoten Capsaicinoide. Diese sind in der Chili für den scharfen Geschmack verantwortlich. Bei den milden Paprikas entfaltet sich die scharfe Wirkung jedoch nicht im Mund. Aber auch im Verdauungstrakt bewirken die „milden“ Capsaicinoide eine stoffwechselfördernde Wirkung.

Kokos ist ein sehr guter und artgerechter Energielieferant.

Spinat als grünes Blattgemüse ist essentieller Bestandteil der artgerechten Nahrung. Es enthält Bitterstoffe, die unser Immunsystem regulieren, Chlorophyll und andere sekundäre Pflanzenstoffe, die für mehr Energie in unseren Zellen sorgen und sie gleichzeitig vor freien Radikalen schützen. Außerdem noch Ballaststoffe, die unsere Darmbakterien als Nahrung nutzen.

Schalotten entstammen der Familie der Zwiebeln und sind gute Lieferanten von Kalium, Vitamin B und Vitamin C – gesund sind sie aber vor allem wegen der vielen Antioxidantien.